Gefördert durch den Hawerkamp 31 e.V. und der Aldegrever-Gesellschaft e.V.
Im Kontext des Aufenthaltsstipendiums des Aldegrever-Gesellschaft e.V. sowie des Atelierstipendiums des Hawerkamp 31 e.V. erscheint eine gleichnamige Publikation zur Ausstellung.
Die Kunsthistorikerin Chiara Manon Bohn beschreibt die Ausstellung wie folgt:
„Er eröffnet einen hybriden Raum, ein Dazwischen, das als Schnittstelle zwischen BRUT und der Rezeption dient. Die räumliche Erfahrung der Installation wird um die Teilhabe der Betrachtenden ergänzt – um Handlungs- und Erfahrungsräume, einen Zwischenraum, ‚[…] der aus künstlerischer Perspektive das Offene und Mögliche, das Situationistische und Gestische betont.‘“
Chiara Manon Bohns Text „Out of the box“ untersucht das Verhältnis von Ausstellung und Katalog anhand künstlerischer Arbeiten wie Katharina Fritschs Warengestellen und Maurice Feys Installation BRUT. Fritsch hinterfragt mit seriellen Objekten und verkäuflicher Kunst die Grenze zwischen Werk und Ware. Fey geht mit BRUT einen Schritt weiter, indem er einen Katalog als Teil der Installation gestaltet, der zugleich Bauanleitung, Kunstobjekt und käufliches Produkt ist. So verschmelzen Ausstellung, Rezeption und Kommerz zu einem offenen, partizipativen Kunstverständnis jenseits klassischer Räume.
Fey geht einen Schritt weiter und beschreibt sein da- sein auf dieser Erde. Poetisch gibt er einen Ansatz der Kollektiven Entfaltung und der Resonanz die wir dem Leben gegenübertreten müssen.
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